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----- Praxis Vision
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Heilpädagogik & Therapie
Coaching -  Lerntherapie  -  Ernährungsberatung
Silke Damisch
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Konzeption der Lerntherapie:

Die integrative Lerntherapie führt wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Pädagogik, Psychologie, Medizin und den Fachdidaktiken Deutsch und Mathematik zusammen. Sie sieht den gesamten Menschen in seiner Persönlichkeit, seiner individuellen Lernstruktur und seinen Ressourcen. Sie intendiert in ihrer prozessbegleitenden, systemisch-lösungsorientierten Vorgehensweise zunächst das „Verstehen“. Hier geht es um eine Einstellung, die das kindliche Verhalten und So-Sein achtet, akzeptiert und sich mit großem Respekt versucht einzufühlen. Dem Kind oder Jugendlichen sollen neue Möglichkeiten des Handelns, Denkens und Fühlens eröffnet werden.

Dabei binden förderdiagnostische Fragestellungen immer auch die soziale Situation des Kindes mit ein und fragen nach den Bedingungen des Werdens.

Da unser „Lernen“ sehr komplex abläuft, benötigen Lern- und Leistungsstörungen im schulischen Bereich eine gute fachliche und persönliche Begleitung. Einige sehr wichtige Leitgedanken möchte ich im folgenden kurz ausführen:


  • Lebens- und Lernfreude korrelieren: Ängste, Sorgen oder Belastungen dürfen bei mir immer thematisiert werden, denn neurophysiologisch betrachtet, benötigen wir eine große Wahrnehmungsoffenheit für erfolgreiches Lernen.

  • Der Aufbau einer günstigen Eigensteuerung beim Lernen wird durch Coaching, ausgewählte Aufgaben sowie individuelle Lernwege angestrebt.

  • Unser Gehirn ist ein emotional-soziales Konstrukt, deshalb ist es wichtig, dass das Lernen positiv verläuft und die Beziehung gelingt.

  • Das Begreifen eines Lerngegenstandes und ein Erreichen einer bestimmten Lerntiefe basiert auf einem handelnden Umgang mit den Dingen. Die Konzeption einer Lerneinheit erfordert ein schrittweises Vorgehen über Entdecken, Aneignen, Verbalisieren, Verinnerlichen und Automatisieren. Hier gebe ich dem Kind oder Jugendlichen genügend Raum für das Einüben von neuen Lernprozessen, Feedback zu positiven Wahrnehmungen oder auch Ermutigung zum Entwickeln von Lösungswegen. Der stufenweise Aufbau vom Einfachen bis hin zur komplexen Leistung beim Leseerwerb möge den aktiven Aneignungsprozess verdeutlichen:

    Der logographischen Stufe folgt die alphabetische Stufe, es schließt sich die orthographische bzw. morphematische Stufe an. Den Abschluss bildet die integrativ-automatisierte Phase, welche den kompetenten Schreiber charakterisiert.

  • Als Ursache von Lern-und Entwicklungsauffälligkeiten werden in neuropsychologischen Konzepten die mangelnde Integration einzelner Sinnesmodalitäten in ein umfassendes funktionales System gesehen. Mir ist deshalb eine differenzierte Analyse grundlegender Basisfähigkeiten für z.B. den Schriftspracherwerb wichtig. Rechnen ist ein „Denken, bei dem Prozesse der Wahrnehmung, Vorstellung, Motorik und Speicherung“ aufs engste miteinander verflochten sind (vgl. Barth, K.,S.138).

  • Als Schlüsselrolle für ein lebenslanges Lernen, den Umgang mit Fehlern und Korrektur sehe ich ein gut entwickeltes Selbstwertgefühl. Hierin begründet liegt auch die Motivation zur Selbstentwicklung. Eine der größten Wirkfaktoren stellt hier die Vermittlung von Erfolgserlebnissen dar.


Die Lese-Rechtschreib-Störung und auch die Dyskalkulie haben eine neurobiologische Fundierung. Aufgrund der neuronalen Plastizität des Gehirns bewirken jedoch die aktive Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand bzw. mit deren Vorläuferfertigkeiten eine Veränderung!

Unsere kognitiven Fähigkeiten korrelieren ebenfalls mit einer guten Versorgung des Gehirns. So sind neben Ruhe und Zeit zum Lernen ein breites Spektrum von Vitalstoffen erforderlich, welche die Grundlage für unsere geistige Leistungsfähigkeit bilden. 

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